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Beratungshilfe

Beratungshilfe bedeutet, wenn Sie sich eine anwaltliche Beratung oder Vertretung aus finanziellen Gründen nicht leisten können, dass das für Sie zuständige Gericht die entstehenden Rechtsanwaltskosten zahlt.

Bei dem zuständigen Gericht handelt es sich um das Gericht, in dessen Bezirk Sie ihren Wohnsitz haben. Erforderlich ist, dass Sie einen Antrag auf Erteilung eines Berechtigungsscheines für Beratungshilfe stellen. Das entsprechende Formular können Sie zum Beispiel von der Homepage des Amtsgerichts Göttingen herunterladen.

Dieses Formular müssen Sie vollständig ausfüllen und sämtliche Eintragungen durch schriftliche Nachweise, wie zum Beispiel Lohnabrechnungen oder Kontoauszüge, belegen. Das Antragsformular mit allen erforderlichen schriftlichen Nachweisen können Sie während der Öffnungszeiten des Gerichts abgeben.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten der Abteilung für Beratungshilfe unter Vorlage des Formulars und der Nachweise einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe zu beantragen. In vielen Fällen wird der Berechtigungsschein sofort ausgestellt. Ebenfalls ist es möglich, das ausgefüllte Antragsformular und alle Nachweise an das zuständige Amtsgericht per Post zu senden. Der Berechtigungsschein für Beratungshilfe wird bei Vorliegen der Voraussetzungen dann an Sie übersandt.

Sobald Sie einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe erhalten haben, können Sie unmittelbar einen Anwalt/ Anwältin beauftragen. Sie müssen einen Eigenanteil in Höhe von 15,00 EUR zahlen.