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Verfahrenskostenhilfe

Verfahrenskostenhilfe können Sie beantragen, wenn Sie anwaltliche Hilfe benötigen, um im Familienrecht ein Gerichtsverfahren zu führen. In vielen Bereichen des Familienrechts ist noch der Anwaltszwang vorgesehen. Das bedeutet, dass Sie sich im gerichtlichen Verfahren nicht selbst vertreten dürfen, sondern durch einen Anwalt vertreten werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie einen Scheidungsantrag stellen möchten.

Verfahrenskostenhilfe wird Ihnen auf Antrag gewährt, wenn Sie sich aus finanziellen Gründen einen Anwalt nicht leisten können. Ein Formular zur Beantragung von Verfahrenskostenhilfe können Sie von der Homepage des Amtsgerichts Göttingen herunterladen. Das Formular ist vollständig auszufüllen und jede Eintragung ist durch einen schriftlichen Beleg, wie zum Beispiel Lohnabrechnung, Mietvertrag oder Kontoauszug, zu belegen.

Das Antragsformular mit allen Nachweisen müssen Sie bei dem Amtsgericht, das für das gerichtliche Verfahren zuständig ist, einreichen. Das Gericht prüft dann, ob Ihnen eine ratenlose Verfahrenskostenhilfe bewilligt werden kann oder Verfahrenskostenhilfe mit Ratenzahlung.

Bedenken Sie, dass Verfahrenskostenhilfe kein staatliches Geschenk ist. Die Verfahrenskostenhilfe müssen Sie zurückzahlen, wenn sich Ihre Einkommensverhältnisse verbessern.